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von anja drollinger // um 10:54 uhr seit einiger zeit arbeitet die japanische medienkünstlerin sachiko kodama mit dem äußerst interessanten material ferrofluid, das ursprünglich von der nasa entwickelt wurde. es handelt sich um magnetische nanopartikel die sich in einer öligen flüssigkeit befinden. diese sind so klein, dass sie vom auge nicht mehr als einzelne festkörper erkannt werden können und flüssig erscheinen. wird ein äusseres magnetfeld angelegt, so richten sich die partikel bzw. deren magnetisierung im feld aus.
in magnetfeldern bilden ferrofluide einzigartige, dreidimensionale formen, die auf mich »wie nicht von dieser welt« wirken.
bei der installation »morpho towers - two standing spirals« von sachiko kodama und yasushi miyajima stehen zwei türme in einer großen wanne von ferrofluid. das umliegende magnetfeld beeinflusst mit zu- oder abnehmender stärke die bildung der zur skulptur werdenden partikel, die sich an den türmen sammeln. dadurch entstehen dynamische gebilde von bizzarer schönheit.
blogpost links: http://www.kodama.hc.uec.ac.jp/protrudeflow/exhibition/morpho-e.html http://de.wikipedia.org/wiki/Ferrofluid http://www.spreeblick.com/2007/04/03/ferrofluid-dingsbumsmorph/
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rené götzenbrugger // 121107 |
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schöne bewegungen. lust auf mehr abgefahrene moves? da kann ich folgendes empfehlen: http://drawnline.net/arboretum |
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