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von patrick lischka // um 12:14 uhr »gina« ist die abkürzung für „geometrie und funktionen in n-facher ausprägung“ und steht für bmw's denkansätze um lösungen für die formgebung und die funktionalität eines automobils zu finden.

der gina-roadster verfügt über eine außenhaut, die sich als flexibles textiles material über eine bewegliche unterkonstruktion spannt. funktionen wie das öffnen der türen werden erst freigegeben, wenn man sie benötigt. das modell verfügt daher nicht über die klassischen karosserieelemente wie frontschürze, radhäuser, motorhaube oder kotflügel sondern über eine neue, aus wenigen elementen bestehende metallstruktur über die sich ein hochstrapazierfähiges spezialgewebe spannt. durch diesen neuartigen werkstoff stehen den designern deutlich mehr freiheiten hinsichtlich formgebung und funktionalität zur verfügung.

das größte bauteil der aus nur vier elementen bestehenden karosserie ist die fahrzeugfront. einzelne elemente der unterstruktur sind beweglich angeordnet und verändern, elektrisch und elektrohydraulisch gesteuert, die position, um situationsgemäß zu einer neuen form zu verhelfen und dabei art und umfang der funktionalität des fahrzeugs zu erweitern. die ausgestaltung der scheinwerfer ist hierfür ein interessantes beispiel: solange keine notwendigkeit zur ausleuchtung der fahrbahn besteht bleiben sie unsichtbar unter der spezialgewebehülle verborgen. beim einschalten verändert sich die kontur der frontpartie: rechts und links neben der bmw-niere öffnet sich die zuvor geschlossene hülle, ausgelöst durch eine bewegung der darunter liegenden metallstruktur, und die bmw-doppelscheinwerfer werden sichtbar.
trackback: link
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rené götzenbrugger // 200708 |
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naja. es geht wohl nicht um gefallen. aber das produkt kann sich ändern, das ist der sagenhafte ansatz. derzeit wird man beim fahrzeug ja nicht durch das blech oder dem kunststoff geschützt - die karosserie machts - und das ist fassade - ich denke wenn der funktionsgedanke weiter in den vordergrund rücken würde, wird dieses prinzip richtig interessant. "engarging and morphing surfaces" zb. ... |
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Jens@ Fensterbilder // 150708 |
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Was soll den das für ein DIng sein? Also mir gefällt das absolut nicht. Wie soll den dieses Modell eine gewisse Stabilität im Straßenverkehr bekommen? Wenn da einer reinfährt, fällt die Plane runter und die Karre ist schrott, oder wie soll man sich das vorstellen?
Gefällt mir absolut nicht!
Jens |
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rené götzenbrugger // 040708 |
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definitiv ist das die zukunft. morphing, sich verändernde produkte, intelligente produkte - gibt es noch mehr solche studien? |
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Stephan Schupbach // 120608 |
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... da eröffnen sich natürlich nicht nur für die Automobilindustrie vollkommen neue Möglichkeiten. "Gina" wird einen Trend setzen, den wir in Zukunft bei vielen technischen Produkten, bis hin zur Investitionsgüterindustrie, wiederfinden werden - schön dass der Wagen einen weiblichen Namen hat.
Stephan Schupbach
Prof., Dipl.-Designer
Fachhochschule Frankfurt am Main
FB 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften
Studiengang Material und Produktentwicklung
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